"Wir können messen, was Ihnen hilft. Bevor Sie es einnehmen!" - Christine Karpinski & Jana Seifert
Was ist die Elektroakupunktur nach Dr. Voll (EAV) und wie funktioniert sie?
Sicherlich haben Sie schon einmal von Akupunktur gehört. Aber Achtung: Trotz des ähnlichen Namens hat die Elektroakupunktur nach Voll (EAV) lediglich eine gemeinsame Basis mit der klassischen Akupunktur. Die EAV ist eine eigenständige Methode zur Diagnose und Therapie, die im täglichen Gebrauch kaum an die traditionell chinesische Akupunktur erinnert.
Um die Abgrenzung deutlich zu machen, führte man vor einiger Zeit die Bezeichnung "bioelektrische Funktionsdiagnostik" ein, die aber leider auch keine große Verbesserung darstellt. Wir brauchen also eine genauere Erklärung:
EAV hat nichts mit Nadeln oder gar Schmerzen zu tun, aber sie gründet sich auf das alte, erprobte Heilsystem der traditionellen chinesischen Medizin.
Die EAV macht sich die aus der Akupunktur bekannten Meridiane zu nutze. Meridiane kann man sich vorstellen wie ein drittes System neben Blutgefäß- und Lymphgefäßsystem, nur dass es sich hier um keine stoffliche Verbindung zwischen Organen handelt, sondern um eine energetische. Über diese energetischen Leitbahnen sind Organe miteinander verbunden und werden an Händen und Füßen repräsentiert. Ihr Zustand kann anhand der EAV ermittelt werden, indem man den Widerstand am Akupunkturpunkt misst. Damit wir und Sie nicht mit Begriffen wie "Milli-Ohm" oder ähnlichem ringen müssen, hat man sich auf eine Werteskala von 0-100 geeinigt.
Wir haben hier einen kleinen Film vorbereitet, der Ihnen zeigt, wie das funktioniert:
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Zuerst nehmen wir uns Zeit für Sie, lernen uns kennen und gehen Ihre medizinische Vorgeschichte Punkt für Punkt durch. So können wir zielgerichtet nach Ursachen forschen und Krankheitsherde finden.
Dann heißt es; Schuhe aus, Metall ablegen und auf den Stuhl setzen. Wir messen Ihre Werte und verschaffen uns einen Eindruck von Ihrer Verfassung.
Schritt 1: Hier wird ein gesunder Punkt gemessen. Wir bekommen als Wert die "50" in der Mitte der Skala: Hier ist alles in Ordnung. Krankheiten und toxische Belastungen (Umweltgifte, tote Zähne, Allergene etc.) können dazu führen, dass Werte nicht in Ordnung sind. So kann z.B. ein toter Zahn unter Umständen den Magenmeridian belasten.
Schritt 2: Hier liefert ein Punkt einen eher schwachen Wert, hier liegt etwas im Argen. Und wir können genau sehen, wo das Problem liegt. Aber das ist nur die halbe Miete, denn wir müssen ja auch etwas dagegen unternehmen. Und das kommt jetzt...
Schritt 3: Mit Erfahrung, Kompetenz und Intuition sucht die Therapeutin aus unserem Bestand mit über 10.000 Präparaten eines oder mehrere, die diesen Wert ausgleichen könnten: Das können z.B. Schimmelpilze sein, oder Allergene, Autoabgase, Schwermetalle, Toxine bzw. Erreger von durchlebten Krankheiten, unverträgliche Nahrungsmittel oder Materialien und vieles mehr.
Schritt 4: Die möglichen "Kandidaten" werden in Testampullen in das Messgerät eingelegt, um zu prüfen, ob sich der Verdacht der Therapeutin bestätigt. Der betroffene Punkt wird einfach nochmal gemessen und wir schauen, ob sich der Wert nun bessert. Erst, wenn wir das erreicht haben, können wir uns um den nächsten Punkt kümmern.
Und hier zeigt sich die Erfahrung des Behandlers: Es hilft Ihnen nichts, wenn er Tausende von Präparaten testen müsste. Zu wissen, was relativ sicher helfen wird, zeigt, ob der Behandler Profi ist.
Schritt 5: Gut gemacht! Der Wert ist wieder bei 50! Nun wissen wir, dass dieses Präparat Ihnen höchstwahrscheinlich helfen wird. So entsteht im Laufe der Messung eine Zusammenstellung aus diversen Präparaten, die ganz individuell auf Sie abgestimmt und kombiniert wird. Jede Zusammenstellung ist somit auch anders - und so individuell wie unsere Patienten.
Selbstverständlich werden parallel alle Ihre Messwerte haarklein notiert. Dies hat zwei Gründe:
1. Wenn Sie schon wieder zu Hause sind, machen sich Frau Seifert und Frau Karpinski bereits Gedanken, welche Präparate für Sie in Frage kommen.
2. So können auch Sie im Verlauf der Behandlung immer wieder vergleichen, wie sich Ihre Werte entwickelt haben.
Auch an den Füßen befinden sich Akupunkturpunkte, die wir berücksichtigen müssen, weil hier andere Organe als an den Händen repräsentiert werden.
Die Existenz der Meridiane ist übrigens mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen.
Schritt 6: Am Ende der Messung haben wir also eine ganz individuelle Präparatekombination für Sie zusammengestellt, die Ihnen dann als Kur über einen Zeitraum von etwa zwei Monaten verabreicht wird.
Sie kommen nun zu neun Folgeterminen und erhalten jeweils eine Spritze. Zwischendurch kontrollieren wir immer wieder Ihre Messwerte, damit Sie und wir die Entwicklung beurteilen können.
Denn manchmal ändern sich die Werte schneller als das Befinden.
Die diversen Videoausschnitte, die Sie bei uns sehen können, stammen aus einem Vortrag von Christine Karpinski aus dem Jahr 1999.
Hier wurde in erster Linie Fachpublikum angesprochen: Ärzte, Apotheker und Heilpraktiker. Darum wurden einige Details nicht immer grundlegend erklärt.
Bild und Ton wurden professionell nachbearbeitet und restauriert, leider ist die Qualität trotzdem unterdurchschnittlich. Wir bitten Sie, dies zu entschuldigen.
Wir sind jedoch sicher, dass die Ausschnitte sehr informativ für Sie sind und wünschen Ihnen viel Spaß!
Haben Sie noch Fragen? Kein Problem.
Schauen Sie doch in unsere meist gestellten Fragen. Dort finden Sie noch mehr Details zur Elektroakupunktur und unserer Praxis.
Ansonsten gilt: Einfach anrufen: Unter 030-851 80 13 sind wir für Sie da.
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