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Christine Karpinski, Heilpraktikerin

 

Persönliches

Praxisschild 1995Christine Karpinski war ein vielseitig interessierter Mensch. Neben Ihrer Arbeit, die die letzten 20 Jahre ihres Lebens mehr denn je bestimmt hat, war sie fasziniert von der Natur und vom Kochen. Sie war Pragmatikerin und Perfektionistin. Darum war sie für viele nicht immer einfach. Das wollte sie auch gar nicht sein.

"Sie brauchen sich nicht wegen Ihrer Diagnose zu erschrecken. Das hatten Sie gestern auch schon. Heute kümmern wir uns drum."

Gern und intensiv suchte sie den Dialog mit der Schulmedizin, wurde aber oft von den betonierten Ansichten und Allmachtsansprüchen gebremst.

Auf sie geht auch unsere oftmals deutliche Haltung zur Schulmedizin zurück. Nachdem sie 30 Jahre in dieser Branche zugebracht hat, stand ihr diese auch zu. Sie wusste, warum sie etwas kritisierte, weil sie das zuvor selbst getan hatte.

Zwar suchen wir noch immer den Dialog und wünschen uns, dass sich die verschiendenen Strömungen ergänzen. wir haben aber den Gedanken oder die Mission aufgebeben, dass sich die Schulmedizin, die täglich das Vertrauen ihrer Patienten leichtfertig verspielt, einmal zu einem Dialog auf gleicher Augenhöhe bewegen läßt.

 

Werdegang

Geboren 1943 als Tochter eine Arztes und einer Hebamme, wurde sie von Kind auf von der Arbeit an der Gesundheit geprägt. Wie damals üblich, begann sie bereits mit 14 Jahren die Mitarbeit als Assistentin in der Praxis des Vaters.

Neben den Arbeitsunterbrechungen, die die Geburt und Erziehung zweier Söhne mit sich bringt, war sie ununterbrochen in schulmedizinischen Einrichtungen tätig, in Praxen und Labors.

Als sie Mitte der 70er-Jahre die Akupunktur kennenlernte, war sie schockiert: Wie kann ein Internist den Patienten so einen Unfug andrehen? Sie rang mit der Kündigung. Zwei Tage später war sie begeistert. Von diesem Zeitpunkt war ihr klar: Da ist was. Und das hat sie von diesem Tag an bis zu Ihrem Tod 2009 erforscht und gelernt.

Etwa zehn Jahre später begegnete Frau Karpinski der Elektroakupunktur und sah darin ihre persönliche Zukunft. Sie lernte die EAV direkt bei Dr. Kurt Beisch, einem Schüler Dr. Volls. Und übte Jahre lang. An Freunden, Bekannten und Nachbarn.

1989, als die Kinder aus "dem Gröbsten" raus waren, gründete sie die Praxis Karpinski. Was als Hobby begann, überschlug sich unerwartet:

  • Bereits 1990 wartete man zwei Wochen auf einen Termin.
  • 1992 begann Frau Karpinski, auch Samstags zu arbeiten.
  • 1994 erfolgten erste Nennungen in der Presse.
  • 1995 musste die Praxis in die Rheinstraße 32 umziehen, weil die Praxis aus allen Nähten platzte.
  • Ab 1996 wurden zwei Assistentinnen benötigt, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.
  • 2008 Übergabe der Behandlungen unter Supervision an Jana Seifert.
  • 2009 Übertragung der Praxis an Frau Seifert, Umbenennung zu enMedica.

 

Wir sind verpflichtet, Sie darüber zu informieren, dass die in unserer Praxis zum Einsatz kommenden Methoden, Verfahren und Denkmodelle weder von der Schulmedizin noch der universitären Wissenschaft anerkannt sind. Das gilt in der Regel für alle Heilpraktiker und deren Methoden und ist bei uns nicht anders. Wir geben ausdrücklich keine Heilversprechen ab oder schreiben unseren Methoden wissenschaftlich bewiesene Wirkungen zu, die diese nicht haben.

 

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